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Was man in Sokcho essen sollte – der ehrliche Guide eines lokalen Restaurants

Reise nach Sokcho · Sokcho Hangari Mulhoe

Was man in Sokcho essen sollte – der ehrliche Guide eines lokalen Restaurants

Sokcho ist eine Hafenstadt durch und durch – und hier gibt es Essen im Überfluss.

Das Problem: Die Reisezeit ist knapp. Oft bleiben Ihnen nur eine oder zwei Mahlzeiten. Was also wählen, damit Sie nichts bereuen?

Als Familie, die hier vor Ort ein Restaurant führt, gebe ich Ihnen eine ehrliche Antwort. Nicht nur „Kommen Sie zu uns“ – sondern die Dinge, die sich in Sokcho wirklich lohnen.

Die Spezialitäten, die Sie probieren sollten

Mulhoe – nicht nur im Sommer

Wenn Sie in Sokcho sind, sollten Sie einmal Mulhoe probieren – frischer roher Fisch in einer eiskalten, süß-säuerlichen, leicht scharfen Suppe. Das ist die große Spezialität der koreanischen Ostküste.

Viele halten es für ein reines Sommergericht, dabei ist es ein Gericht für alle Jahreszeiten. Etliche unserer Stammgäste schwören sogar auf Winter-Mulhoe, gegessen im gut geheizten Gastraum. Es passt nach einem Strandtag genauso wie als Katerfrühstück.

Die Menschen in Sokcho essen es tatsächlich am Morgen nach einer langen Nacht. Die kalte Brühe beruhigt den Magen.

Zum ersten Mal? Schauen Sie sich an, wie man Mulhoe richtig isst. Erst ein paar Stücke Fisch, dann die Brühe, zur Halbzeit die Nudeln, am Ende der Reis – das ist die klassische Reihenfolge. Wer die Geschichte des Gerichts kennt, dem schmeckt es noch besser.

Ojingeo-Sundae (gefüllter Tintenfisch) – auch bei Kindern beliebt

Eine Sokcho-Spezialität, die aus dem Abai-Dorf stammt. Tintenfischkörper werden gefüllt, gedämpft, in Scheiben geschnitten und in der Pfanne gebraten.

Überhaupt nicht scharf, mild und nussig – deshalb kommt es bei Kindern gut an. Die aufgeschnittenen Scheiben machen auf dem Tisch auch optisch etwas her. Bei uns können Sie Ojingeo-Sundae bestellen – viele Gäste nehmen es zum Mulhoe dazu.

Seopguk – das Lokalgericht, das Touristen verpassen

„Seop“ ist Gangwon-Dialekt für wilde Miesmuscheln. Sie sind eine ganz andere Größenordnung als Zuchtmuscheln, und die Brühe ist viel intensiver.

Die pikant gekochte Seopguk ist die Katersuppe der Einheimischen. Touristen kennen sie kaum – und gerade sie würde ich Ihnen in Sokcho ans Herz legen. Besonders gut am Morgen nach einem feuchtfröhlichen Abend.

Abai-Sundae – das Essen der Heimatvertriebenen

Schweinedarm, gefüllt mit Blut und Klebreis. Dicker und gehaltvoller als gewöhnliche Sundae.

Entstanden ist das Gericht, als Familien aus dem Norden ihre Heimatküche nachkochten – es ist also selbst ein Stück Geschichte von Sokcho. Die Spezialitätenlokale drängen sich im Abai-Dorf.

Gegrillter Fisch und Gomchi-Suppe

Wie es sich für eine Hafenstadt gehört, hat Sokcho seine Fischgrill-Gassen. Viele Lokale servieren mehrere Sorten gemeinsam gegrillt – sehr üppige Portionen.

Gomchi-guk (Suppe vom Scheibenbauchfisch) ist eine Winterspezialität. Der Fisch sieht rustikal aus, die Brühe aber ist klar und mild. Als Katerkur soll nichts besser sein, heißt es hier. Wenn Sie im Winter kommen: unbedingt probieren.

Snacks und Marktgerichte

  • Dakgangjeong – das süß-knusprige frittierte Hähnchen, das den Touristen- und Fischereimarkt Sokcho landesweit berühmt gemacht hat. Es schmeckt auch kalt und eignet sich darum gut als Mitbringsel. Am Wochenende sind die Schlangen lang.
  • Ssiat-Hotteok und Frittiertes – perfekt, um sie beim Bummel durch die Marktgassen aus der Hand zu essen.
  • Gamja-Ongsimi – eine Kartoffelklößchensuppe aus Gangwon mit angenehm zäh-elastischer Konsistenz. Einen Versuch wert.

Was Sie mit nach Hause nehmen sollten

Am letzten Tag grübelt jeder, was er mitnimmt. Hier die sicheren Kandidaten.

  • Trockenfisch – halbgetrockneter Tintenfisch („Pidegi“) und getrockneter Pollack („Hwangtae“) sind die klassischen Produkte aus Sokcho. Sie halten lange und sind darum unkomplizierte Geschenke.
  • Eingelegte Meeresfrüchte (Jeotgal) – etwa Myeongran- und Changran-Jeot. An den Marktständen dürfen Sie vor dem Kauf probieren. Hervorragend zu Reis – deshalb ein beliebtes Mitbringsel für die Familie zu Hause.
  • Pollack-Produkte – „Kodari“, marinierter Pollack-Salat und andere Ausprägungen der Pollack-Kultur von Gangwon.
  • Dakgangjeong – siehe oben. Mit Kühlbox-Verpackung übersteht es die Reise auch im Sommer.

Einkaufstipp – bei Trockenfisch und Jeotgal können Sie auf dem Markt handeln. Schauen Sie sich erst an ein paar Ständen um, und bitten Sie um Vakuumverpackung – das erleichtert den Transport.

Ein Tag Essen – die Route

Wenn Sie möglichst viel unterbringen wollen:

  • Morgens – Seopguk oder Gomchi-guk zum Auskurieren. Oder Sie starten gleich mit Mulhoe. Wir öffnen um 9 Uhr.
  • Mittags – eine komplette Mulhoe-Mahlzeit direkt am Strand von Sokcho
  • Nachmittags – Dakgangjeong und Hotteok auf dem Markt, dazu Trockenfisch-Einkauf
  • Abends – Sundae im Abai-Dorf oder die Fischgrill-Gasse

Nur eine einzige Mahlzeit? Dann sage ich: Mulhoe. Denn in dieser Qualität bekommen Sie es außerhalb von Sokcho kaum.

So finden Sie uns

Unser Sokcho Hangari Mulhoe liegt direkt am Strand von Sokcho. Vom Express-Busterminal Sokcho sind es nur 3 Gehminuten – Sie kommen also bequem ohne Auto her, und wer fährt, findet auf unserem sehr großen Parkplatz problemlos Platz.

Geöffnet haben wir täglich von 9:00 bis 22:20 Uhr (letzte Bestellung 21:30 Uhr). Ideal für ein frühes Katerfrühstück am Anreisetag – und auch spät am Abend sind Sie willkommen.

Nach dem Essen liegt der Strand direkt hinter dem Haus – für einen Spaziergang oder ein Bad. Und von unserer Aussichtsterrasse „Sky Stairs“ auf dem Dach haben Sie den perfekten Fotospot mit Meerblick.

Speisekarte und Preise · Anfahrt · Die 10 besten Sehenswürdigkeiten in Sokcho

Direkt am Strand von Sokcho · 3 Gehminuten vom Express-Busterminal · großer kostenloser Parkplatz

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